Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben.
Sieg oder Spott, folg deinem Gott!



Montag, 30. April 2012

Wahl-Burg-Nacht – “Walpurgis-Nacht”



Aus der Heiligen Wahl-Burg-Nacht unserer unmittelbaren Ahnen, mit dem Wahl-Burg-Kult, der die göttergleichen Geschlechter arischen Geistesund Blutadels schuf, wurde der Spuk der Walpurgis-Nacht; aus den edlen Hage-Disen, den Hag-„Göttinnen“, göttlich anmutenden Wunschgestalten hehrster Weiblichkeit wurden die „Haxen“ oder „Hexen“ aus christlicher Verdummung und Vermummung. Diese Hage-Disen, die „Hexen“ waren es, die durch die untermenschlichen Mächte in der Kirche ausgerottet wurden durch die Schmach der Hexenprozesse. Die „Hexen“ waren Frauen Wahl-Burg-Kult und Walküren mit großen Fähigkeiten, mit der Gabe der Vorschau und unabhängigen Geistes, das größte Hindernis für die Kirche in ihrem Bestreben der Knebelung der Geister und Leiber.
Sie waren die Nachfolgerinnen der Wal-Kyren, ein Wort, das auch mit dem Wal-Burg-Kult zusammenhängt. gehörten zu den auserwählten, hochgezüchteten Frauen bei den Germanen, die das Recht der selbstbestimmenden Gattenwahl hatten, ein Rest aus den Zeiten des Mutterrechtes, das in der arischen Kulturwelt in bestimmtem Umfange immer in Kraft blieb, und einer weisen Hoch-Zucht zu dienen hatte. Tatsächlich wählt ja auch heute noch die hochstehende Frau den Gatten, indem Sie sich den Einen nimmt unter der großen Anzahl der Werber. Mutterrechtliche und vaterrechtliche Einrichtungen liefen in den alten arischen Kulturen gleichberechtigt nebeneinander her. Nur wo das Gleichgewicht dieses Verhältnisses durch Rassendämmerung gestört wurde, setzte sich das Vaterrecht oder das Mutterrecht einseitig durch. Das Wort Wal-Kyre kann man verschieden lesen. Einmal als „Wahl- Herrin“, wenn wir Kyre oder kyrr als Herr und Herrin lesen, wozu wir durchaus befugt sind. Kyrie eleison! Aber wir können in Wahl auch das Wort Kampf erkennen und dann Kampf-Wahl oder Kampfwählerin lesen, denn wal ist altnordisch Kampf und das deutsche Kyren heißt heute noch wählen. In „Kyren“, „kirren“ aber steckt noch ganz deutlich ein zuchtwählerischer Inhalt, der uns zeigt, daß die Wal-kyre das hochgezüchtete Weib war, das dem schönsten, stärksten und klügsten Helden, „der sich nicht fürchten konnte“, Kinder schenkte.
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Walpurgisnacht,
die Nacht vor dem 1. 5., dem Tag der heiligen Walburga (Walpurgis), die in der Vormoderne zunächst nur regionale Verehrung im Bistum Eichstätt erfuhr.
Die heute bekannte, aber historisch nicht belegbare Affinität mit dem Gespenster- und Hexenwesen sowie die Verortung auf dem Blocksberg (Brocken) als Ort des Hexensabbats gehen im Kern auf J. W. Goethe (»Faust, 1. Theil«, 1808) zurück und führten zur neuen Brauchrealität; häufig thematisierte Bezüge zu germanisch-vorchristlichen Formen des Winteraustreibens bzw. des Sommerbeginns blieben bisher unbewiesen. Ende des 19. Jahrhunderts erlangten Walpurgisnacht-Feiern im Harz deutschlandweite Bekanntheit (heute touristisch inszeniert, wobei sowohl folkloristische Elemente als auch Aspekte moderner Eventkultur zum Tragen kommen).
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