Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben.
Sieg oder Spott, folg deinem Gott!



Samstag, 19. Mai 2012

Wir nennen uns mit Stolz in Zukunft die Barbaren

Rune bar, birk, björk, bor.
Rune bar, birk, björk, bor.

Ein Dreizehntes nenn ich, netz ich den Sohn Den Edlen, mit weihendem Wasser. Steht einst er vorm Feinde, kann fallen er nicht, Kein Schwert wird zum Staube ihn strecken. Bar bedeutet Geburt, Leben, Paar, Beide, bi (lateinisch), gebären, tragen, Tracht, Bord, Barren, breit, bereit, bergen, dann bar Gesang, Barde, Sänger, barduit = Volksgesang, Born = der Brunnen als weibliches Sinnbild, die ewige Menschen: Quelle, aber auch Bahre und bar im Sinne von aus, leer: bar jeder Freude, Bar-Laufen = Auslaufen.


Das Laib Brot ist überall ein Sinnbild für den Menschen, für die Geburt: Hunderte von Brotformen und von Brotarten verraten solche Beziehungen. Brot ist ja auch der Leib des Herrn sinnbildlich.

Brot löst sich auf in bar-od = Lebens-Geist; braten und brüten sind verwandte Begriffe. Die Bar-Rune umreißt also alles, was mit Geburt und der Entwicklung zur Geburt durch Zeugung zusammenhängt: das Geborenwerden, das Geborgensein, die Bergung. Sie war die Bärmutter-Rune. Erkennt der Leser die engen tausendfältigen Beziehungen des Lebens zur Sprache, die nicht nur eine Grammatik hat, sondern aus dem Urborn des Göttlichen überhaupt entspringt und uns zu Schöpfern zu erhöhen vermag. Und unsere Vorfahren hatten noch eine klare Vorstellung, ein Können und Wissen um dieses Geheimnis und waren darum imstande, die Urschrift der Sprache zu finden im Anschluß an Offenbarungen geistiger Zeugungskräfte, die ihnen wurden und heute noch jedem Suchenden Wahrheit werden können: Im Anfang war das Wort! Bar, bor, bur, bir, ben heißt aber nun fast in allen Sprachen ein Stamm, eine Wortwurzel für Ge-bur-t, gebären, geboren, für Leben im weiteren Sinne, besonders aber für Sohn, altnordisch bar, der Geborene. Hier liegt die Wurzel für unser Bauer oder Bur, was auch Sohn heißt, ganz deutlich zutage. Bur heißt der Bauer in der Edda, Bur und Büer noch heute in deutschen Mundarten.

Bei seinem Eintritt in das Leben = bar wird der bar = Sohn aus dem Born mit dem Wasser des Lebens getauft. Die Taufe war von jeher arisches Brauchtum, eine Tatsache, die auch den Johannes, den Täufer, auf seine arische Herkunft zurückführt; das Judentum kannte die Taufe nicht. Bir ist arabisch Mädchen und Quelle, bahr, arabisch = Bach!, der Flußlauf, das fließende, lebende (bar) Wasser. Bar hebräisch und arabisch = Sohn. Das Wasser, was, ist die Wasis, die Basis des Lebens. Es darf uns keineswegs in Erstaunen setzen, wenn wir im Arabischen, einer, wie man heute sagt, semitischen Sprache, Worte finden, die ganz unseren arischen Worten entsprechen, denn schon das Wort arabisch weist auf den ari-schen Ur-sprung dieser Sprache hin, sind doch vor Tausenden von Jahren Arier dort ansässig gewesen wie im Iran, das in der alten Bezeichnung Aryon heißt, von Aryanern bewohnt, Verwandten der indischen Aryas.

Es ist abwegig, in Bayer und Bojer verschiedene Worte und Begriffe sehen zu wollen, beide gehen auf bar zurück: In der Form ge-bar ist das bar noch im Deutschen rein erhalten. Barn im Schwedischen ist der Geborene, das Kind, bar = der Sohn, Bar-on der große Sohn, der ältere, der Erbsohn, von Barun- und Bar-Hune. Born und Bjarn, Bär und Sohn, sind die häufigsten Vornamen bei den Isländern und Norwegern, die uns in den Sagas, den Bauern- und Geschlechtergeschichten des alten Islands entgegentreten.

Sehen wir uns die umgelegte zweifache Bar-, Paaroder Paar-ungsrune an, so erkennen wir auf der Teloder Teil-Rune, der weiblichen Sie-Rune zwei Berge hervorgehoben, also das doppelte symmetrische Hervorbrechen, aber auch das Geborgene, Verborgene, den Berg, die Bärmutter, wie noch althochdeutsch der Uterus heißt.

Dieses Erheben ist ein Hervorheben in des Wortes eigentlichstem Sinne, ein Heraus-heben. Wir werden unwillkürlich an den Vorgang der Zellteilung erinnert, an das Entstehen von Bergen, die etwas bergen, verbergen, an die Paarung, die Zweiung aus der mütterlichen Eins, Diese Bar-Rune ist die sinnbildliche Darstellung des Knospens, ob wir nun an das Knospen von Blättern und Blüten oder an das Knospen der Frucht im Mutterleibe denken wollen.

Sie ist der Bar-mund, der die Knospe, die Blüte noch im Mutterleibe bergt, birgt, die dann offen-6or werden soll bei der Ge-burt. Bergen heißt, einen Berg über etwas legen, verbergen durch um-graben, umkehren. In dem Berge, in der Her-berge ist etwas ver- bor-gen, ge-bor-gen, das, wenn es hervorkommt, of- fen-bar wird, ge-bor-en ist. Alle diese Worte sind Ge- burts-verwandt.

Man stelle sich folgenden Vorgang vor, um es auch im Bilde zu sehen: Ich grabe ein Stück Erde aus und lege es mit dem Spaten um. Was wird daraus? Das umgelegte aus-ge-grab-ene Stück Erde ist dann ein Berg. Der Berg ist eine Umkehrung, entstanden aus dem Grab. Die Worte Berg und Grab sind auch nur Umkehrungen, deutlicher noch in Burg und Grub(e). So spricht die Sprache in ihren Umkehrungen sinndeutlich, das heißt den Sinnen deutlich, deut-bar-lich, zu uns.

Auch ein Kind im Mutterleibe ist etwas Geborgenes, in einem Berg, einer Berge, einer Herberge, bis es geboren wird. Für dieses Urbild hatten die Alten in ihrer Urschriftsprache die B-Bar-Rune. Legen wir die .Rune bar, von der das B unserer Schrift abgeleitet ist, um, so haben wir den Schattenriß einer gebärenden Mutter, oder den Berg, der kreißend das Mäuslein gebiert, Die Edda belehrt uns darüber im Runenzauber: Gebärrunen kenne zur Bergung des Kinds und Lösung vom Mutterleibe, Um Hand und Gelenk mal das Heilszeichen ihm und bitte um Beistand die Disen.

Die Bar-Rune ist die einzige weibliche Rune im Futhark, wenn wir von der Is-Rune absehen, die männlich und weiblich, stehend oder liegend gedacht sein kann. Im weiblichen Falle wird das Lautbild Is verdoppelt zur Isis, der Ist-Ist-, der Vater- und Muttergöttin. In der Umkehrung lautet das männliche Is weiblich Sie. Das Weib ist das Spiegelbild des Mannes und umgekehrt. Die Bar-Rune zeigt im seitlichen Schattenriß das Bild der werdenden Mutter. Es weist auch auf die Lage des Ungeborenen hin im Mutterleibe, des Toten im Hockergrab, des Hockergrabs im ausgehöhlten Baumstamm als einem anderen Mutterleib, in dem der Mensch der Wiedergeburt entgegensieht, der Ask, der Mensch, im Schoße der Embla- Mutter.

Der Wortstamm bar bezeichnet also wesentlich das Irdische, das Fleischgewordene, das was tierischer Natur ist im Menschentum, das Tiermensch-liche. Mit der Geburt tritt der Mensch in den Kampf des Daseins, so scheint es nicht verwunderlich, daß diese Rune dem kriegerischen Planeten Mars zugeeignet ist, dessen Zeichen sich in die Bestandteile der phallischen Zeugerune Tyr und in den Ring, das ovum, das Ei .. zerlegen. Das Menschenleben geht vom Bar der Geburt über das Bar des Lebensgesanges (ein Bar besteht bei den Meistersingern von Nürnberg aus zwei Stollen ß) zum Bar der Bahre! Die Bar-Rune ist demnach auch die Rune des Barden, des Sängers, der den Bar-duit, den Volksgesang, dem Volke lehrt und vorsingt. Er fand seinen Nachfolger im nordischen Skalden und im Minnesänger der Provence, die damals ein rein arisches Land noch war. Die Bar-den sangen den bor-d-wit, der dem Volke das ein-ge-bor-ene und im Bilde ge-bor-gene alte Weistum vermittelte. Es wurde durch den Gesang der Bar-den den Bar-bar-en wieder offen-bar. Der germanische Volksgesang, der Barditus des Barden ist ein geistiger Geburts-Vorgang, ein Hervorquellen zeugerischer Gefühle und Empfindungen.

Erzeugt aus Begeisterung, begeistert er wieder. Gesang und Sprache sind Zeugungsvorgänge geistiger Art, wie uns das Wort bezeugt aus dem Evangelium des Johannes, des Jo-Ansen, des Feuer-Asen, das am Anfang aller Dinge ist, die Geburt des Fleisches, das heißt der Materie, ein Wissen, um das auch Goethe wußte, wie seine Behandlung des Wortes im Faust andeutet.

Es ist die Macht der Rede, die wiederum die Rata ist, die Wurzel aller Dinge. Der Kehlkopf als der Sitz der Sprache, der Stimme, ist anatomisch längst als ein Zeugungsorgan, ein Zeugungs-Ur-gang erkannt und hat überraschende Beziehungen zu allen geschlechtlichen Entwicklungsvorgängen. Der Stimmwechsel des Jünglings zur Zeit der Mannwerdung, die Kinderstimme des verschnittenen Eunuchen, die Beziehungen der Geschlechter bei Mensch und Tier zu hoher und tiefer Stimmlage, oft umgekehrt wie beim Menschen, zum Beispiel bei Rind und Ente, der Gesang der Menschen und Vögel in der Paarungszeit sprechen eine deutliche Sprache.

Die Sprache der Vögel verstehen, heißt, die Sprache der Zeugung verstehen, denn fak, fik, fok, fog sind Zeugungsworte und die Vögel sind wort- und sinndeutliche Beigaben aller Liebesgöttinuen. So sind zum Beispiel die Tauben der Venus geweiht, Eine Größe vom Werte Zwei, Bar-Paar muß sich teilen in zwei Größen vom Werte Eins (bar = Sohn und bir = Tochter), wenn sie irdische Erscheinungsform in weiterer Zukunft einnehmen will. Auf diesem Gesetz beruht zum Beispiel die Teilung der Erscheinungsform des Menschen auf der irdischen Ebene in Mann und Weib, wo jeder Teil einer Ergänzung in vieler Beziehung durch den andern bedarf und beide nur in dieser Ergänzung ihren letzten Ausdruck und ihre volle Auswirkung finden. In der Zeichnung der Bar-Rune läßt sich also unschwer das Sinnbild für das Wort und den Begriff des Paares erkennen, des Beid-Einigen, das durch Paarung den Bar, den Sohn zeugt, die bar-die Ge-burt verursacht, die über das Bar des Lebens zum Ende wieder zur Trag-Bahre zurückführt.

Läßt man eine Hebung, einen Berg der Bar-Rune mit dem darin Geborgenen fort, so entstellt eine neue, die Sohnes-Rune mit dem Namen Pard, was auch zusammenhängt mit dem Worte und Begriff Part, der ein Teil ist. Diese Pard-rune gleicht offenkundig der Thorn-Rune, auf der verlängerten Is- Rune gleich einer Fahne aufgesetzt, beide des gleichen runischen Ursprungs, nämlich die Hälfte der B = Bär-Mutter-Rune. Es ist die Sohnesrune, die Pardsowohl wie die Thor-Rune, die am Kreuze der Welt hängt des Christus, Thor-Rune Pard-Sohn- oder Teil-Rune Monogramm Christi der auf aramäisch bar-hvam heißt, der Menschen- Sohn, also auch nach dem Dogma ein Teil des Ganzen, des Vaters ist. Die Rune Thorn ist zu allem Überfluß noch die dritte Rune im Futhark, also die Rune des Dritten, des Tyr oder des Thor, des Sohnes in der Heiligen Dreiheit: Vater, Mutter, Sohn. Ist das nicht sinnvollere, tiefere Deutung als die Annahme, diese All-Rune seien die griechischen Buchstaben chi und ro, X und P = zu deutsch Ch und r, die Anfangsbuchstaben des Namens Christus ? Hier mag noch einmal an den Menschen-Sohn erinnert werden, den Christus, der sich in aramäischer Sprache Bar-hvam nannte, etwas verschliffen aus Bar-man, Sohn des Man, des Manuns, des Menschen, der Menschheit, bedeutet aber auf höherer Begriffsebene auch Sohn des Manas, des Geistes Gottes, denn Mann und Manu sind zwei der vielen Namen des Einen höchsten Gottes, des Ursprungs, des Vaters, des Mannes aller Menschen. Aus dieser Ableitung heraus leuchtet uns schon der klare Sinn entgegen von dem Worte dieses Christus, dieses Haristos, dieses Höchsten als des Menschen Sohn: bar-man. Ehe denn Abraham (das ist runisch BKM = bar-ar-man) war, war schon ich! Was sollte das anderes bedeuten, als daß er selbst dieser Bar-ar-man ist, Vater, Sohn und Heiliger Geist in Einem, nicht Mensch, nicht Mann in Galiläa, sondern hier der Sohn aus dem Hag-All- Gaue des Himmels.

Nach den drei Wortordnungsstufen auf Grund der ewigen Drei im Entstehen, Sein und Vergehen nebeneinander gereiht, ergibt das Runen-Wort bar drei Deutungsstufen:
Werden Sein Vergehen = bar bar bar
Geburt Leben, bares Geld, Bahre, Tod.
das was jetzt gilt!
Vergangenheit Gegenwart Zukunft
Es ist das dreifache Bar = Leben der arischen Menschheit im Vollbesitz von Geist, Seele und Leib, die Dreigliederung der Schöpfung, sozusagen auch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, aus denen das Sein, das Leben, das Bar besteht. Wir lesen dann tri-bar = das dreifache Leben, die dreifache Gottheit in All-Einern.
Bar-bar-bar ruft uns der Dreiklang des Lebens über Geburt, Leben und Bahre zu.
Bedeutet aber bar = Geburt, geboren, so lesen und lösen wir: wiederholt-, wieder-geboren, dreimal wie- der-geboren. Unsere Vorfahren müßte man demnach als die Bar-bar-baren bezeichnen, das heißt die dreimal Wiedergeborenen, die im Geist, in der Seele und im Leibe Wiedergeborenen, ganz nach dem Worte und im Sinne des Christus, der da sagt: So ihr nicht wiedergeboren werdet, könnet ihr nicht in das Gottesreich kommen, das heißt, das Guten- oder Goten- Reich hier erleben, in dem wir es vor- und nachleben. Den Griechen war das Wort Bar-bar keineswegs eine verächtliche Bezeichnung, sondern sie gebrauchten das Wort durchaus achtungsvoll, ja geradezu ehrfürchtig, denn die Edlen unter den Griechen kannten sehr wohl noch ihre Herkunft aus dem Lande der Hyperboräer, der Bar-Baren.
Die Bar-Rune offen-bart uns die Geburt aus dem Ur-Bar-Gewordenen, dem Ur-Geborenen, und wir nennen uns mit Stolz in Zukunft die Bar-baren, denn dieses Wort ist noch erfüllt vom Urgebraus der werdenden, der gebärenden Welt.

Die Wiedergeburt war unseren Vorfahren nicht bloß blasser Glaube, sondern ein Wissen aus der seherischen Erfahrung, kraft ihres reinen Blutes, das ihnen Rück- und Vorschau gestattete, wie ja heute noch das zweite Gesicht in den arisch reinsten Gegenden, in Schweden, Schottland, bei den Friesen und den Westfalen geradezu alltäglich ist.
So war ihnen die Erberinnerung eine durch Übung zu erstaunlichen Ergebnissen führende Errungenschaft und sie vermochten, wenigstens was die Führerkreise anbelangt, frühere Lebenszustände, in einzelnen hervorragenden Fällen auch zukünftige Verkörperungen, zu bestimmen.

Wie im arischen Indien war die Zeugung ein feierlicher, heiliger, vorbedachter, vorberechneter Akt mit Rat und Hilfe der Astro-nomen, die von jeher und vor allem Astro-logen waren, bis auf die unselige kurze Zeit eines abergläubischen Materialismus, seit der man den Himmel als ein mechanisch-lebloses Uhrwerk zu betrachten sich erdreistete.

Der Gedanke der Wiedergeburt war den Bar-bar-ta- ren jedenfalls nichts Ungewöhnliches, Unglaubli-ches, sondern eine Selbstverständlichkeit, und die Selbstverständlichkeit dieses Wissens um die Wiedergeburt ist heute noch der Prüfstein des arischen Menschen für die Geistes-und Blutsverbundenheit mit seiner Vergangenheit. Wo diese unbedingte Sicherheit noch fehlt oder nicht zurückgewonnen werden kann, oder gar abgeleugnet wird, da fehlen auch die wesentlichsten Eigenschaften und Werte, da fehlt jede Voraussetzung etwa im Namen des Arier-, Germanen-oder Deutschtums zu sprechen. Wem diese Ahn-nng verloren ging, der ist auch den Ahn-en, der Rasse, der Rata, den Ratern, den Göttern innerlich oder äußerlich, meist mit Beidem, verloren, mag er tun und lassen was er will, mag er noch so deutschgläubig oder deutschkirchlich sich gebärden, er ist weiter von den Quellen seines Gottums, der Troja, der Treue, der Truth (englisch), der alten Drei entfernt, als der gläubige Christ, der noch nicht zu seiner eingeborenen Treue, zu seiner Breie erwacht ist und der Un-Drei, der Un-Treue, dem Truge dient. Er hat noch einen Weg offen, aber der Deutschgläubige und der Deutschkirchliche haben sich zwischen zwei Kirchenstühle gesetzt. Sie glauben und wissen vom einen nicht mehr und vom andern noch nicht. Sie haben einen zu kurzen Schritt gemacht und stehen im Schlamme des Grabens, der die Erkenntnis-Insel der Sal-igen, der Säl-igen, der Seligen von der Jotenwelt trennt. Der Schritt war verdienstlich, aber er genügte nicht, um festen Erkenntnisboden auf Mittgart zu gewinnen.

Zwar müßte einem jeden die Tatsache auffallen, daß alle vornehmen alten Schriften und alle vornehmen großen Menschen, Männer wie Frauen, von der Gewißheit unserer geistigen Ewigkeit = Ehe-ich-heit, die durch kurze, aber viele Verkörperungen in der Stoffwelt unterbrochen wird, wie von etwas Selbst- Verständlichem, das heißt: Seel-Leib-Verständlichem sprechen, aber sie haben Augen und sehen nicht und Ohren und hören nicht. Wie selbstverständlich klingt uns ins bewegte Gemüt, wenn wir das Lied von Helge dem Hundingstöter und seiner Walküren- Sigrun gelesen haben und der christliche Schreiber im Nachsatz noch selbst wissend und altgläubig hinzufügt in stiller unbefangener und ungebundener Rede:
Das war Glaube in der Vorzeit, daß die Menschen wiedergeboren würden, aber das wird nun alter Weiber Aberglauben genannt. Von Helge und Sigrun wird gesagt, sie seien wiedergeboren, und da hieß er Helge Hattingenheld und sie Kara, Halfdans Tochter, und war auch da Walküre.
Walküre, Walkyrie ist hier die Wahlherrin. Das heißt, die in den Walburgen seit Generationen hochgezüchtetsten, schon alles wissenden, seherischen Jungfrauen hatten das Recht der Gattenwahl, sie wählten sich den furchtlosen Helden, den sie für würdig befanden, der Vater ihrer Kinder zu werden. Heute läßt nur die Furcht den Menschen zum Helden werden, ehemals war es die Furchtlosigkeit. Und in der Tat, Sigrun wählt, kürt sich den Helge, wie es im Liede erzählt wird.
Das war vielleicht noch notwendig zu sagen bei der Behandlung des Dreiwortes Bar-Bar-Bar!
Von Gullweig heißt es in der Edda:
Dreimal aus Gluten
Wiedergeboren
Ward sie lebendig!

Die Bar-Rune erscheint häufig in Wappen, aber fast stets in den bekannten Bergen und Hügeln, also in der umgelegten Gestaltzweifach und dreifach, also mit zwei und drei Bergen. Meist sind es drei Berge mit drei Türmen, Kirchen, Bäumen oder anderen Sinnzeichen. In jedem Falle bergen die drei Berge die göttliche Dreiheit, runisch-gra- phisch, die dreifache Bar-Rune:
Entstehen, Sein, Vergehen = bar bar bar